Wenn der Rettungsdienst ausrückt, zählt jede Minute – nicht die Frage, wer am Ende zahlt.
Die aktuellen Diskussionen um sogenannte „Leerfahrten“ dürfen nicht dazu führen, dass Kosten auf Bürgerinnen und Bürger oder Kommunen abgewälzt werden:
- Wer den Notruf wählt, muss sich auf schnelle Hilfe verlassen können
- Hilfe vor Ort ist medizinisch sinnvoll – auch ohne Transport
- Kommunen dürfen nicht gezwungen werden, Kosten über Gebühren weiterzugeben
Eine funktionierende Notfallversorgung bedeutet, dass Einsatzkräfte vor Ort entscheiden, was notwendig ist – ohne dass Betroffene Angst vor einer Rechnung haben müssen.
Deshalb gilt: Die gesetzlichen Krankenkassen stehen hier in der Verantwortung. Leerfahrten sind kein „überflüssiger Aufwand“, sondern Teil eines verlässlichen Systems, das Leben schützt. Am Ende darf es keine falschen Anreize geben – weder für Patientinnen und Patienten noch für die Einsatzkräfte.
Hilfe im Notfall muss sicher, schnell und kostenfrei zugänglich bleiben.
