Notruf ist kein Kostenrisiko!

Allgemein

Wenn der Rettungsdienst ausrückt, zählt jede Minute – nicht die Frage, wer am Ende zahlt.

Die aktuellen Diskussionen um sogenannte „Leerfahrten“ dürfen nicht dazu führen, dass Kosten auf Bürgerinnen und Bürger oder Kommunen abgewälzt werden:

  • Wer den Notruf wählt, muss sich auf schnelle Hilfe verlassen können
  • Hilfe vor Ort ist medizinisch sinnvoll – auch ohne Transport
  • Kommunen dürfen nicht gezwungen werden, Kosten über Gebühren weiterzugeben

Eine funktionierende Notfallversorgung bedeutet, dass Einsatzkräfte vor Ort entscheiden, was notwendig ist – ohne dass Betroffene Angst vor einer Rechnung haben müssen.

Deshalb gilt: Die gesetzlichen Krankenkassen stehen hier in der Verantwortung. Leerfahrten sind kein „überflüssiger Aufwand“, sondern Teil eines verlässlichen Systems, das Leben schützt. Am Ende darf es keine falschen Anreize geben – weder für Patientinnen und Patienten noch für die Einsatzkräfte.

Hilfe im Notfall muss sicher, schnell und kostenfrei zugänglich bleiben.